KATEGORIE: Mode

STILVOLLES FRÜHLINGSGEFLÜSTER

Endorphine wie Sternschnuppen in der Sonne

Wenn der Frühling ganz sinnlich und bestimmt sein würziges Aroma verbreitet. Wenn die Sehnsucht nach Wärme nicht mehr zu zähmen ist. Wenn Endorphine bei jeder Berührung mit den Sonnenstrahlen wie Sternschnuppen durch den Körper schießen - dann ist es höchste Zeit für eine kleine Revolution der Garderobe, um den Duft des lebendigen Frühlings an seine Haut zu lassen.

Reiz ist Schönheit in Bewegung.
Gotthold Ephraim Lessing

Die Leichtigkeit an luftigen Schnitten und obskuren Materialstrukturen… 

…lässt Verwunderung und Begeisterung verschmelzen. Für die Dame finden sich Frühlings-Ensembles mit einer speziell-unkonventionellen Stilnote. Schmal sitzende Anzüge zeigen 7/8 Hosen und freche Blazer, eigenwillige Schnittformen von Oberteilen lassen Hemden oder luftige Shirts erahnen, während weite Wohlfühlen-Silhouetten in tief geschnittenen Hosen, kokonförmigen Kleidern oder bodenlangen Röcken dominant den Ton angeben - von der roughen und sportlicheren Stilsprache, bis hin zum edlen und klassischen Look.

Für den Herren entdeckt man in der Frühlingskollektion schmal geschnittene Hosen mit seltenen Ausflüchten eines tief gesetzten Hosenbodens, Blazer-Jacken, stilvolle Gilets, luftige Hemden mit besonderen Schnittformen und klassische Gehröcke. Aber auch besonders die für eigensinnig charakteristischen Schnittformen wie Drop Crotch Hosen mit schmalem Bein und hängenden Schritten, asymmetrische Pullover oder roughe Zipp-Lederjacken zeigen ihre selbstbewusste Individualität in ihrer Detailaffinität.

Auch Tücher, Hauben, Taschen und Lederboots in frischen Frühlingsfarben wie creme, sand, olive, meerestürkis oder seegrün machen Appetit auf Wärme und Durst nach Sonne; Ledertaschen aus robustem Kuh- und Pferdeleder kombiniert zu Lederboots und -sandalen aus Büffel-, Pferde-, Hirsch- oder Ziegenleder. Roughness & Edelness verbinden sich zu Eigensinn.

Klassisch „darf“ wenn unkonventionell, Eigensinn „muss“ wenn unprätentiös.

Vom charakterstarken Leinen und bizarren Strukturwelten

Die Zeit ist reif für die Flachsernte. Kaum ein Material begeistert im Frühling mehr als Leinen, Hanf, Brennnessel oder Ramie. Die Körperwärme regulierende Faser schafft es, dass sich jeder Charakter in unterschiedlichsten Situation wohl fühlt… auch wenn die Temperaturen schön langsam das Thermometer hochkrabbeln. Der kühlenden und luftigen Charaktereigenschaft der wunderbaren Faser, dürstet man ab April entgegen und findet sie in jedem erdenklichen Kleidungsstück. Im eigensinnig lässt die Flachsfaser jedoch auch anderen hochwertigen Frühlingsmaterialien wie (Roh-)Seide, Cupro, Baumwolle oder dünnem Ziegenleder Platz für Individualität und Divergenz, was faszinierende, besondere und gelegentlich auch wunderbar bizarre Strukturwelten entstehen lässt.

Ein Lufthauch für das Auge

Lässt man das neugierige Auge über die frühlingshaften Farben streifen, schmeckt man den sehnsüchtigen Lenz und frische Briesen in der Sanftheit an Vanille, rieselnden Sand und Daunenfedern. Nuancen an Quarz, Staub und Silber zaubern ein dynamisch kühlendes Temperament in sanfte Cremetönungen, während grüne Ausflüchte an feuchtem Moos, reifer Olive und kräftigem Umbra eine leise Spur an behütender Wärme über die frischen Kollektionen legt. Eine dominante Besonderheit erspäht man in der ästhetischen Verbindung von Bronze und Kamel, mit dem steten edlen Beiklang an Asphalt, Charcoal und Elefantensilber.

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